Fette (Protein)
Fette sollten 30% der Gesamtenergiezufuhr nicht überschreiten. Die Zusammensetzung sollte aus je einem Drittel aus gesättigten, einfach ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren bestehen.
Unter gesättigten Fettsäuren versteht man Fette, die ein Maximum an Wasserstoffatomen besitzen. Sie kommen hauptsächlich in tierischen Fetten vor. Bekannte Produkte sind u. a. Butter, Sahne, Wurstwaren und Fleischwaren.
Ungesätiggte Fettsäuren dagegen besitzen 2-8 Wasserstoffatome weniger. Je kürzer die Molekülketten sind, desto besser kann der mensch die fettsäuren abbauen. Einfach gesättigte Fettsäuren kann der Körper selber herstellen, sie sind also im Gegensatz zu mehrfach ungesättigten Fettsäuren nicht essentiell. Sie kommen u.a. in Olivenöl, Nüssen, Samen und Avocados vor.
Unter mehrfach ungesättigte Fettesäuren versteht man essentielle (lebensnotwendige) Fettsäuren, wie sie in Pflanzenölen, tierischen Fetten und Fischölen auftreten. Die bekanntesten darunter sind die OMEGA-3-Fettsäuren (u. a. Raps- und Leinsamenöl, Hering, Thunfisch, Forelle) und OMEGA-6-Fettsäuren (z. B. Sonnenblumenöl). Mehrfach ungesättigte Fettesäuren können vom menschlichen Körper nicht selber hergestellt werden.
Kohlenhydrate (Saccharide)
Kohlenhydrate sollten mindestens 50% der Gesamtenergiezufuhr ausmachen. Zu ihnen zählen die Einfachzucker, Doppelzucker und Vielfachzucker.
Einfachzucker (Monosaccharide)
Darunter fallen u. a. Dextrose (Traubenzucker oder Glucose) sowie Fruchtzucker (Fructose)
Doppelzucker (Disaccharide)
Darunter fallen u. a. Saccharose (Glucose + Fructose), Lactose (auch Milchzucker) sowie Maltose (auch Malzzucker)
Vielfachzucker (Polysaccharide)
Darunter fallen u. a. Stärke, Cellulose, Glykogen sowie Chitin.
Eiweiss (Protein)
Eiweiße (Proteine) sind Makromoleküle, die aus Kohlenstoff (C), Wasserstoff (H), Sauerstoff (O) und Stickstoff (N) aufgebaut sind. Auch Schwefel und Selen können in Eiweißen vorkommen.
Sie gehören zu den Grundbausteinen aller Zellen. Der Tagesbedarf sollte bei ca. 20% der Gesamtenergiezufuhr betragen.
kcal (Kilokalorie)
Die Abkürzung kcal = Kilokalorie steht für 1000 Kalorien. Umgangssprachlich werden Kilokalorie und Kalorie oft identisch genutzt.
Offiziell wird in der EU und international nur noch die Energieeinheit Kilojoule (Einheit kJ) benutzt, in der Bevölkerung allerdings wird immer noch die Kilokalorie bevorzugt.
Physikalisch gesprochen entspricht eine Kilokalorie (1000 Kalorien) der Energiemenge die notwendig ist, 1 Liter Wasser um 1°C zu erwärmen.
Kilokalorie (kcal) und Kilojoule (kJ) stehen direkt im Zusammenhang, und lassen sich einfach umrechnen.
| 1 kcal |
= |
4,1868 kJ |
| 1 kJ |
= |
0,23885 kcal |
Energiegehalt von Eiweiss, Fett und Kohlenhydrate :
| 1 g Eiweiss |
= |
4,1 kcal |
ca. |
17 kJ |
| 1 g Kohlenhydrate |
= |
4,1 kcal |
ca. |
17 kJ |
| 1 g Fett |
= |
9,3 kcal |
ca. |
39 kJ |
kJ (Kilojoule)
Die Abkürzung kJ steht für Kilojoule, also 1000 Joule. Sie ist die internationale Einheit für Energie.
Ein Joule entspricht der Energie die benötigt wird, eine Sekunde lang die Leistung von einem Watt aufzubringen..
| 1 kJ |
= |
0,23885 kcal |
| 1 kcal |
= |
4,1868 kJ |
Energiegehalt von Eiweiss, Fett und Kohlenhydrate :
| 1 g Eiweiss |
= |
17 kJ |
= |
4,1 kcal |
| 1 g Kohlenhydrate |
= |
17 kJ |
= |
4,1 kcal |
| 1 g Fett |
= |
38 kJ |
= |
9,3 kcal |
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