Ernährungsmythen JA oder NEIN!


Was ist wahr und was ist falsch. Hier stellen wir Ihnen die wohl bekanntesten Ernährungsmythen vor.


  1. Bier macht dick
    JA und NEIN.
    Bier hat für sich nicht mehr oder weniger Kalorien als andere Getränke (z. B. Normalbier ca. 48 kcal, alkoholfreises Bier ca. 25 kcal). Problematisch ist aber die starke Steigerung des Hungergefühls beim Biergenuss, bzw. allgemein beim Alkoholgenuss.
    Nachgewiesen ist auch die hormonelle Wirkung des in den weiblichen Hopfenblüten enthaltenen Phytoöstrogen, das u. a. zu einer Verweiblichung sowie zur Fetteinlagerung an Bauch und Brust führen kann.

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  2. Abends essen macht dick
    NEIN.
    Morgens essen wie ein Kaiser, mittags wie ein Fürst und abends wie ein Bettler ist falsch. Es kommt alleine darauf an, wie viele Kalorien man täglich insgesamt zu sich nimmt.
    Einziger Nachteil kurz vor dem Bettgehen zu essen ist es, dass man durch die Verdauung der Malzeit unruhiger schlafen kann. Deshalb wird empfohlen, 3 Stunden vorm schlafen, keine großen Mahlzeiten zu essen.
    Denken Sie zum Beispiel mal über die Spanier oder Griechen nach. Dort wird meist spärlich gefrüstückt, aber zur Nacht ordentlich gespeist.

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  3. Eine warme Mahlzeit täglich muss sein
    NEIN.
    Prinzipiell ist es nicht notwendig warme Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Allerdings ist es für die Verdaung sinnvoll, die Speisen zu erwärmen. Viele Nährstoffe können nur in erhitzter Form verdaut werden (z. B. die Stärke aus Kartoffeln).

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  4. Süßstoffe sparen Kalorien ein
    JA UND NEIN.
    Eine bewußste Zufuhr von Süßstoffen ist nach allgemein lautender Meinung unbedenklich und kann bei sachgemäßer Verwendung beim Abnehmen unterstützend wirken. Das bekannte Heißhungergefühl enteht u. a. nur, wenn man dem Körper notwendige Energie, durch übertriebenen Einsatz von Süßstoffen, entzieht, und so unnötige Kalorien zu sich nimmt.
    Der übertriebene Verzehr von Süßstoffen kann abführend wirken. Eine erhötes Krebsrisiko oder eine Allergiebegünstigung soll nicht bestehen.

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  5. Spinat enthält viel Eisen
    NEIN.
    Spinat enthält ca. 3,1g Eisen. Früher ging man fälschlicherweise davon aus, dass Spinat 31g Eisen enthält, also das zehnfache. Zusätzlich kommt hinzu, dass das Eisen aus dem Spinat vom Menschen nur geringfügig aufgenommen werden kann, da Spinat Stoffe enthält (u. a.Oxalsäure), die das Eisen bindet.

    Der Grund für diesen Irrtum ist bis heute nicht endgültig geklärt. Drei Gründe werden oft diskutiert:
    1. Häufig wird der Grund genannt, dass beim Übertragen der Werte die Sekretärin aus Versehen das Komma an die falsche Stelle gesetzt hatte.
    2. Als zweite Möglichkeit wird berichtet, dass der Wissenschaftler selbst die falsche Messung durchgeführt hat, bzw. das Komme falsch gesetzt hat..
    3. Als dritte Möglichkeit wird angenommen, dass sich der ehemalich gemessene Wert auf den Eisengehalt von getrocknetem Spinat bezog. Durch den hohen Wassergehalt könnte der Faktor 10 entstanden sein.
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